BIS ZUM ENDE feat. Daez und Tide
Text: N. Zowierucha, D. Malovic, B. Schulz; Musik: Lionbeat

Ist tags die Wut mich am quälen, muss zwischen Hass und Mut wählen, kann ich tags echt nix erzählen, doch kotz nachts blutige Tränen. Nachts kommt die Glut in die Venen, switch, und der Beat ist mein Fader. Ich geb n Fick auf die Sorgen, n Fick auf all diese Hater. Ich hab n Tick, wenn ich rap, mein Kopf ti-tickt wenn ich rap, ich bin dann endlich eins, weil mein Herz meinen Kopf fickt, wenn ich rap. Was immer du hatest, hass mich wie Krisen und Ärger, du hasst mich doch nur, weil du fühlst, oh diese Liebe ist stärker. Das ist vollkommen, ich spucke meinen ganzen Frust auf n Beat, und fühl wie Lust mich umgibt, ich bin so durstig verliebt. Ich brauch nicht nur Musik zum hören, ich muss euch nicht wie Kriege burnen, ich finds zwar cool, doch Brauchen brauch ich nur Musik zum Liebe spüren, zum wissen wer ich bin: die, die Dias ihres Lebens in Lines packt, mit soviel Liebe die Rhymes macht, verloren in Tiefen der Freundschaft, Hater aufs Fieseste enttäuscht hat, weil sie trotzdem bleibt, wie sie ist. Liebt mich, ich bleib wie ich bin, und trotze dem Neid wie der Christ

Lasst mich leben, lasst mich atmen, lasst mich reden, lasst mich sagen, was ich denke, weil ich so bin wie ich bin und mich nicht ändere. Lasst mich leben, lasst mich atmen, lasst mich reden, lasst mich sagen, was ich denke, ich bin die, die ich bin bis zum Ende.

Daez: Ey yo, ich tu was ich tu und erwarte keinen Dank, ich bade in der reinen Erhabenheit des Klangs. Aus unzähligen Wunden blutend hör ich sie von unten rufen, plötzlich zeigt sich klar: ich hab gefunden was ich suche, denn diese Zeilen und Strophen sind mein heiliger Boden, deshalb schreite ich nach vorn und steig so weiter nach oben. Ihr könnt euch ruhig über mich eure Mäuler zerreißen, erstaunlich leicht, auf euch und in eure Mäuler zu scheißen. Ich will nicht mehr, als die Erfüllung meiner Träume erreichen, und deute euer Schweigen als ein deutliches Zeichen dafür, dass Deutschland so reich ist an Heuchlern und Pfeifen, wozu bräucht' ich Feinde, wenn mich solche Freunde begleiten, denn sieh in heutigen Zeiten bin ich häufig alleine, doch dafür mit mir selbst, Gott und Teufel im Reinen. Und da ich nun mal ich bin, geht es ewig so weiter, denn die Versuche, mich zu ändern sind kläglich gescheitert.

Lasst mich leben, lasst mich atmen...

Tide: Lasst mich rappen, jetzt ist Schluss damit, ich kann nicht mehr schweigen, ich schreie Reime und befrei mich von dem Frust, der mich steinigt. Die Zeit ist Reif zu scheinen, ich weiß, es wird nicht leicht sein, immer rein zu bleiben, doch ich zeig es allen, die mich angreifen, um mir ins Fleisch zu schneiden. Glaub mir, ich zeig es allen, nein, ich beweis' es allen, ich bleibe ich und folg dem Licht, auch wenn die Zeichen fallen. Ich speie weiter Feuer und Psalmen, bis ich Freiheit find und peitsche weiter Lines und hör nicht auf, selbst wenn ich heiser bin.
Ihr könnt mich haten, weil ich nicht so wie die meisten kling, ihr könnt mich haten, weil ich nicht so wie die meisten bin. Ich feile weiter an meinen Rhymes, geheim, allein im Stillen, muss mich vor Neidern eisern verteidigen. Wir können uns einigen, das hier ist ein freies Land, in dem man was erreichen oder auch einfach scheitern kann. Ihr habt euch verirrt im Labyrinth bleibt euer Geist gefangen und ich bleib bis zum Ende auf der Flucht, aber ein freier Mann.

Lasst mich leben, lasst mich atmen...

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